Beziehung zwischen Mutter und Kind

Beziehungen zwischen Eltern und Kindern halten im Normalfall ein Leben lang. Die Beziehung zwischen Mutter und Kind beginnt bereits im Mutterleib. Schon dort versorgt eine Mutter ihren Nachwuchs mit Zuneigung und Aufmerksamkeit. Ist der kleine Liebling dann auf der Welt, bedarf die Beziehung einer gegenseitigen Gestaltung. Verglichen werden kann diese Bindung mit einem Gummiband. Der Abstand zueinander ist immer wieder neu zu gestalten. Sucht ein Kind Geborgenheit und Wärme bei seiner Mutter, muss diese einen Schritt auf das Kind zugehen. Genauso verhält es sich auch umgekehrt. Möchte ein Kind seine Umgebung eigenständig entdecken, sollte die Mutter bereit sein, loszulassen.
Wird ein Kind von seiner Mutter zu sehr eingeschränkt und in einem übermäßigen Umfang behütet, wirkt sich dies mitunter negativ auf die weitere Entwicklung des Kindes aus. Auch die Beziehung, welche zwischen beiden im Erwachsenenalter vorherrscht, erfährt deshalb oft eine nachhaltige Störung. Läuft die Gestaltung der Beziehung jedoch im gegenseitigen Geben und Nehmen ab, bleibt sie ausgewogen und die Bindung ist auch noch im fortgeschrittenen Alter sehr eng. Das gleiche Vertrauen, welches ein Kind seiner Mutter entgegenbringt, muss es auch von ihr erwarten dürfen. Sucht ein kleines Kind in den Armen seiner Mutter Schutz vor fremden Personen, ist dieser zu gewähren. Des Weiteren hat eine Mutter beispielsweise dafür Sorge zu tragen, dass die Entdeckungsreise auf einer befahrenen Straße nicht unbeaufsichtigt abläuft.
Beziehungen zwischen Müttern und Kindern sind in keinem Fall perfekt. Stets besteht die Gefahr, dass sie durch eine Störung beeinträchtigt werden, wie es zum Beispiel der Fall ist, wenn ein Kind eine autistische Veranlagung hat. In diesen Fällen entwickelt sich die Beziehung anders als im Normalfall. Zuwendung und Aufmerksamkeit sind anders zu geben.





