Der Teddybär als Beschützer des Kindes

Viele Menschen haben ihn noch im Regal oder auf dem Sofa sitzen: den ersten Teddy. Der erste Teddybär gehört zu den wenigen Spielsachen, die man nicht weitergibt, verschenkt oder gar entsorgt. Er erinnert nicht nur an eine vielleicht unbeschwerte Kindheit, sondern ist Sinnbild für viele Momente der Traurigkeit, des Glücks und des Stolzes. Schließlich ist er es, der sich zu damaligen Zeiten alle Sorgen widerspruchslos anhörte, der gute und schlechte Zeiten mit einem teilte, der die Kraft gab, Mama die schlechte Note zu beichten oder dem die ersten rührseligen Schwärmereien leise ins Plüschohr geflüstert wurden. Ganz zu schweigen von der ersten großen Liebe oder der Wut auf den Nachbarsjungen, der beim Mau-Mau mogelte und somit überaus gemein war.

Der kleine Teddy „Immer Da“

Aber auch sonst ist der kleine Bär immer da, wenn Kind ihn braucht. Beim Arzt, wenn es eine Spritze gibt; im Krankenhaus, wenn die Mandeln entfernt werden müssen; wenn Mama und Papa sich wieder so laut streiten, dass es ganz viel Angst macht oder nachts, wenn die Schatten an der Wand zu Monstern werden. Der Teddybären-Store bietet z. B. Teddybären in allen Größen, für kleine Sorgen und großen Kummer. Schnell wird das Tier aus Plüsch mit den süßen Knopfaugen und den niedlichen, kleinen runden Ohren zum besten Freund des Kindes, zum Vertrauten und zum Beschützer. Schnell vermischen sich hier für Kinder Assoziation und Wirklichkeit. Sicher ist der kleine Bär aus Stoff, aber in Wirklichkeit ist er ja ein großes, starkes Tier, dem niemand so schnell etwas anhaben kann. Die Bären im Zoo haben große Tatzen, lange Krallen, sind stattlicher Natur, und wenn sie sich aufbäumen, werden sie riesig groß. Ein Bild, das Vertrauen einflößt, Vertrauen und Selbstvertrauen. Mit dem Bären als Beschützer im Arm kann nichts passieren.

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