Eine Patenkindschaft übernehmen

Den meisten Menschen in Deutschland geht es gut. Sie brauchen sich keine Sorgen um ihre Existenz machen und auch die Finanzkrise hat hierzulande bisher nur kaum spürbare Auswirkungen auf den Lebensstandard. Doch nicht in allen Ländern können die Kinder so unbeschwert aufwachsen und hier soll das Konzept der Patenkindschaft für bessere Lebensbedingungen sorgen. Nicht nur in Afrika gibt es Kinder, die weder einen Platz zum Schlafen haben, noch genug Essen und auch die Schulbildung kann unter diesen Umständen nur für wenige Kinder bereitgestellt werden. Mit einer Patenkindschaft können Deutsche mit ein paar Euro monatlich dafür sorgen, dass ein Kind in einem Entwicklungsland ohne Hunger schlafen gehen kann und gleichzeitig eine Schulbildung erhält, von der später die ganze Familie profitieren kann.

Wie funktioniert eine Patenkindschaft?

Die Patenschaft für ein Kind in einem Entwicklungsland zu übernehmen, bedeutet nicht nur dass das gespendete Geld dem Kind selbst zugutekommt, denn meist lassen sich mit den vergleichsweise geringen Beträgen ganze Familien unterstützen. Natürlich können auch Waisenkinder unterstützt werden und damit Einrichtungen, die sich um deren Betreuung kümmern, doch im Grunde hilft eine Patenschaft meist einer ganzen Region. Mit der monatlichen Spende, die bequem vom Konto abgebucht werden kann, werden die Lebensumstände eines Kindes so verbessert, dass eine medizinische Versorgung möglich wird und auch der Zugang zu Trinkwasser gewährleistet werden kann. Große Projekte werden zum Teil mit Geldern aus Patenschaften realisiert und so kann ein ganzer Landstrich von ein paar Patenschaften profitieren. Die Patenkinder, die bei ihren Eltern aufwachsen können, erfahren durch die Übernahme einer Patenschaft keine rasanten Veränderungen in ihrem Umfeld, jedoch werden ihnen nach und nach Vorteile zuteil, die sie ohne die Zuwendung nie erreichen könnten. Vor allem im bildungstechnischen Bereich stellen Patenschaften für Kinder in Entwicklungsländern eine echte Perspektive dar. Sie erhalten eine Grundausbildung, auf der sie später selbst aufbauen können und so können sich die Menschen langfristig selbst helfen.

Was kostet eine Patenkindschaft?

Schon ab einem Euro monatlich kann man von Deutschland aus helfen, denn auch die kleinen, regelmäßigen Spenden sind in den Entwicklungsländern viel wert. Wer zehn Euro monatlich entbehren kann, hilft einem Kind und seiner ganzen Familie dauerhaft und beteiligt sich so an einer gerechteren Verteilung von Vermögen. Natürlich dürfen Patenkinder auch größere Zuwendungen annehmen und wer eine gute Geldanlage fürs Patenkind schaffen möchte, hat in Deutschland dazu alle Möglichkeiten. Wie viel Geld also in eine Patenschaft fließt, kann jeder selbst bestimmen und natürlich lassen sich die Beträge auch an die eigene Lebenssituation anpassen.

Wer bietet Patenkindschaften an?

In Deutschland gibt es mehr als eine Organisation, die Patenkindschaften anbietet. Neben den bekannten Hilfsorganisationen, die schon seit Jahrzehnten Entwicklungshilfe leisten, kommen auch immer wieder neue Vereine, doch hier sollte man die Bedingungen einer Patenschaft genau prüfen und auch sicherstellen, dass die Organisation einen guten Ruf genießt. Immer wieder versuchen Betrüger mit groß angelegten Aktionen den vermeintlich reichen Bürgern in Deutschland das Geld in Form von Spenden aus der Tasche zu ziehen und wer hier sicher gehen möchte, sollte auf eine persönliche Kontaktmöglichkeit zum Patenkind bestehen. Spendengütesiegel und jährliche Finanzprüfungen stellen ebenfalls sicher, dass das Geld dort ankommt, wo es gebraucht wird und seriöse Vereine und Institutionen lassen sich problemlos über die Schulter sehen, weil sie nichts zu verbergen haben. Die Konzepte der seriösen Vereine lassen sich ganz einfach online nachlesen und mit einer kleinen Recherche im Netz kann jeder auch schnell feststellen, ob der Name der Organisation bereits bekannt ist. So können Betrüger ihr Ziel nicht erreichen und die Spende für ein Patenkind in einem der Entwicklungs- oder Schwellenländer kommt sicher jeden Monat dort an. Einige Anbieter von Patenschaften organisieren auch immer wieder Reisen in die Region der Patenkinder und so kann sich jeder Spender selbst im Rahmen eines kleinen Urlaubs ein Bild von der momentanen Situation seines Patenkindes machen.

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