Internetsurfen stresst Kinder und Jugendliche

Die meisten Kinder und Jugendlichen verbringen einen großen Teil ihrer Freizeit vor dem Computer. Deshalb hat sich ihr Sozialverhalten in den letzten Jahren drastisch gewandelt. Freundschaften finden mehr und mehr online statt. Die Möglichkeiten zur Kommunikation sind so vielfältig wie noch nie. Trotzdem hat dies nicht zur Verbesserung der Kommunikation unter den Menschen beigetragen. Kinder und Jugendliche lieben das Spielen im Internet, welches schon viele süchtig gemacht hat. Auch Wetten erfreuen sich immer größerer Beliebtheit in dieser Altersklasse.

Die soziale Vereinsamung schreitet unaufhaltsam fort. Es ist entsprechend die Aufgabe der Eltern und der Schule, den Kindern einen gesunden Umgang mit dem Internet zu lehren. Sie müssen verstehen, dass Onlinebekanntschaften keine Freundschaften ersetzen und persönliche Treffen mit Freunden durch nichts ersetzt werden können. Sinnvoll ist es auch, wenn eine Familie ihre eigenen Rituale hat, denen sie einen höheren Stellenwert einräumt als dem Internetkonsum.

Informationsfülle überfordert Kinder und Jugendliche

Die Informationsfülle, welche uns im Internet begegnet, ist noch nie in dieser Form da gewesen. Man muss den Umgang damit zuerst lernen. Viele Kinder und Jugendliche sind überfordert und gestresst, weil sie das alles nicht verarbeiten können. Dies kann auch gesundheitliche Auswirkungen und Krankheiten zur Folge haben. Da der Leistungsdruck in der Schule ebenfalls im Steigen begriffen ist, wird er von der Informationsfülle im Internet unterstützt. Kinder können die Idee entwickeln, dass sie alle diese Informationen verarbeiten und speichern müssen, damit sie in ihrer Klasse mithalten können. Hier ist es auch die Aufgabe der Lehrer, einen angemessenen Umgang mit dem Medium Internet vorzuleben. Wie noch nie müssen die Kinder gerade auch im schulischen Umfeld den sozialen Umgang lernen, denn hier sind sie vor Ort mit anderen Kindern zusammen.

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