Kinder und das Geld der Eltern – was muss der Nachwuchs wirklich wissen?

„Mein Papa ist Doktor. Wir haben drei Fernseher und vier Computer Zuhause und fahren dreimal im Jahr in Urlaub!“ – Sprüche wie diesen haben alle Kinder schon einmal von einem ihrer Freunde gehört. Die materiellen Dinge bestimmten zum Teil auch schon im Kindergarten das Leben der Kleinen und ein wenig „angeben“ scheint nie aus der Mode zu kommen. Natürlich lassen sich solche Aussagen auch beim eigenen Sprössling nicht komplett vermeiden, doch wenn es um Zahlen geht, müssen Kinder nicht alles wissen. Einen kleinen Einblick in die familiären Finanzen sollte man dem Nachwuchs allerdings schon gewähren, doch hier müssen nur allgemeine Angaben erfolgen, damit sich die Kleinen ein Bild machen können.

Lebenshaltungskosten für Kinder aufschlüsseln?

Kinder müssen nicht wissen, wie viel Geld der Papa nach Hause bringt. Sie sollten einfach anhand von Beispielen lernen, dass es Unterschiede gibt, die auch Ursachen haben. Beispiele helfen Kindern zu verstehen, wer wie viel Geld im Monat zum Leben hat. Der Arzt, der ein langes Studium hinter sich hat, verdient danach eben mehr als der Mechatroniker, der gleich nach der Schule in Lohn und Brot kam. Beide haben jedoch bestimmte Kosten wie Strom, Telefon, Miete oder Sprit zu tragen und müssen ihr Leben an ihr Einkommen anpassen. Wie viel Geld beim Einkaufen fließt, dürfen die Kinder durchaus wissen, denn so begreifen sie ganz allmählich dass der Lebensunterhalt aus verschiedenen Bereichen besteht, die alle Geld kosten. Am Mittagstisch muss dann aber nicht debattiert werden, ob der neue Wagen mit Klimaanlage für 1500.- Euro mehr finanziert werden kann oder wie man die Nebenkosten der Miete begleichen soll, denn Kinder verstehen solche Unterhaltungen oft nur zum Teil und tragen dann Argumente in die Welt hinaus, die nicht der ganzen Wahrheit entsprechen.

Finanzielle Engpässe von Kindern fernhalten

Wer dem Nachwuchs schon aus rein erzieherischen Gründen nicht jeden Wunsch erfüllt, hat auch kein Problem mit dem Nein-Sagen, wenn einmal weniger Geld in der Kasse ist. Kleinere finanzielle Engpässe, die in einigen Monaten erledigt sind, sollten vor den Kindern kein Thema sein. Auch hier werden oft nur ein paar kleine Teile der Unterhaltung aufgenommen und dann heißt es: „Mama sagt, wir haben kein Geld mehr und fliegen aus der Wohnung!“. Kleinere Schwierigkeiten lassen sich am besten abends und bei verschlossener Tür unter den Erwachsenen besprechen, denn die Sorgen der Großen müssen die Kleinen nicht belasten. Zudem gibt es oft Lösungen, die mehr Geld in die Kasse spülen können, wie das Beleihen oder der Verkauf von Versicherungen. Online gibt es hierzu weiterführende Informationen und in diesem Portal kann jeder nachlesen, wann sich welche Maßnahme wirklich rechnet.

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