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Eines Tages im Sommer schien die Sonne
besonders hell und warm. Am Nachmittag wurde es fast unerträglich heiß.
Ich fühl mich gar nicht gut! Sagte die
Sonne zu einer vorüber ziehenden Wolke. Mir ist so schrecklich heiß!
Vielleicht hast du Fieber, sagte die
Wolke. Am besten, du legst dich ein bisschen hin! Schnell zog die Wolke
weiter den Himmel entlang.
Was soll ich bloß tun, dachte die Sonne
bei sich. Ich kann mich doch nicht einfach hinlegen und ausruhen!
Schließlich ist es Tag.
Da spürte die Sonne plötzlich einen
angenehmen kühlen Windhauch auf ihrer Stirn. Das tat vielleicht gut. Ihr
war auch gar nicht mehr so heiß.
Na geht’s schon etwas besser? Fragte die
Wolke, die inzwischen wiedergekommen war. Hinter der Wolke wehte ein
kleiner, frecher Wind und daneben kam der Regen höchstpersönlich
angeflogen.
Guten Tag! sagte der Regen. Ich hab
gehört, du hast Fieber.
Bestimmt hast du dich überanstrengt, bei
dem tollen Sommer, für den du dieses Jahr sorgst.
Gönn dir mal eine Pause, ich werd in der
Zwischenzeit mit meinem Freund, dem Wind, für etwas Abkühlung sorgen.
Das tut nicht nur dir gut, sondern auch
den Kindern auf der Erde, den Blumen, Bäumen, Flüssen und Wiesen.
Und da spürte die Sonne wieder den
sanften, kühlen Luftzug des Windes auf ihrer Stirn und bemerkte auch
einige Regentropfen, die ihren Kopf herrlich erfrischten.
In aller Ruhe
zog sich die Sonne nun zurück und ruhte sich aus, um wieder gesund zu
werden… |