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Schlaflieder &
Gute Nacht Lieder |
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Weißt du, wieviel
Sternlein stehen |
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Weißt du, wieviel
Sternlein stehen
an dem blauen Himmelzelt?
Weißt du, wieviel Wolken gehen
weithin über alle Welt?
Gott der Herr hat sie gezählet,
dass ihm auch nicht eines fehlet
an der ganzen großen Zahl,
an der ganzen großen Zahl.
Weißt du, wieviel Mücklein spielen
in der heißen Sonnenglut,
wieviel Fischlein auch sich kühlen
in der hellen Wasserflut?
Gott der Herr rief sie mit Namen,
dass sie all ins Leben kamen,
dass sie nun so fröhlich sind,
dass sie nun so fröhlich sind.
Weißt du, wieviel Kinder frühe stehn
aus ihrem Bettlein auf,
dass sie ohne Sorg und Mühe
fröhlich sind am Tageslauf?
Gott im Himmel hat an allen
seine Lust, sein Wohlgefallen,
kennt auch dich und hat dich lieb,
kennt auch dich und hat dich lieb. |
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Still, still,
still, weils Kindlein schlafen will |
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Still, still, still,
weil's Kindlein schlafen will.
Die Englein tun schön jubilieren,
bei dem Kripplein musizieren.
Still, still, still,
Weil's Kindlein schlafen will.
Schlaf, schlaf, schlaf,
Mein liebes Kindlein schlaf!
Maria tut dich niedersingen
und ihr treues Herz darbringen.
Schlaf, schlaf, schlaf,
Mein liebes Kindlein schlaf!
Groß, groß, groß,
Die Lieb' ist übergroß.
Gott hat den Himmelsthron verlassen
und muß reisen auf der Straßen.
Groß, groß, groß,
Die Lieb' ist übergroß.
Auf, auf, auf,
ihr Adamskinder auf!
Fallet Jesum all zu Füßen,
weil er für uns Sünd tut büßen!
Auf, auf, auf,
Ihr Adamskinder auf!
Wir, wir, wir,
Wir rufen all zu dir:
Tu uns des Himmels Reich aufschließen,
wenn wir einmal sterben müssen.
Wir, wir, wir,
Wir rufen all zu dir.
Ruht, ruht, ruht,
Weil's Kindlein schlafen tut.
Sankt Josef löscht das Lichtlein aus,
Die Englein schützen's kleine Haus.
Ruht, ruht, ruht,
Weil's Kindlein schlafen tut. |
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Schlaf, Kindlein,
schlaf |
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Schlaf, Kindlein, schlaf. Der
Vater hüt' die Schaf,
die Mutter schüttelt's Bäumelein, da fällt herab ein Träumelein.
Schlaf, Kindklein, schlaf.
Schlaf, Kindlein, schlaf. Am Himmel ziehn die Schaf,
die Sternlein sind die Lämmerlein, der Mond der ist das Schäferlein.
Schlaf, Kindlein, schlaf.
Schlaf, Kindlein, schlaf. So schenk' ich dir ein Schaf
mit einer goldnen Schelle fein, das soll dein Spielgeselle sein.
Schlaf, Kindlein schlaf. |
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Müde bin ich,
geh' zur Ruh |
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Müde bin ich, geh' zur Ruh',
Schließe beide Äuglein zu.
Vater laß die Augen dein
Über meinem Bette sein.
Hab ich Unrecht heut getan,
sieh' es lieber Gott, nicht an.
Deine Gnad' und Jesu Blut
Macht ja allen Schaden gut.
Alle, die mir sind verwandt,
Gott laß ruhn in deiner Hand.
Alle Menschen groß und klein,
Sollen dir befohlen sein.
Kranken Herzen sende Ruh,
nasse Augen schließe zu.
Laß den Mond am Himmel stehn
Und die stille Welt besehn. |
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La Le Lu |
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La-le-lu
nur der Mann im Mond schaut zu
wenn die kleinen Babies schlafen
drum schlaf' auch du
La-le-lu
vor dem Bettchen steh'n zwei Schuh'
die sind genauso müde
geh'n jetzt zur Ruh'
dann kommt auch der Sandmann
leis' tritt er ins Haus
sucht aus seinen Träumen
dir den schoensten aus
La-le-lu
nur der Mann im Mond schaut zu
wenn die kleinen Babies schlafen
drum schlaf' auch du |
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Guter Mond, du
gehst so stille |
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Guter Mond, du gehst so stille
durch die Abendwolken hin,
deines Schöpfers weiser Wille hieß auf jener Bahn dich ziehn.
Leuchte freundlich jedem Müden in das stille Kämmerlein
und dein Schimmer gieße Frieden ins bedrängte Herz hinein.
Guter Mond, du wandelst leise an dem blauen Himmelszelt,
wo dich Gott zu seinem Preise hat als Leuchte hingestellt.
Blicke traulich zu uns nieder durch die Nacht aufs Erdenrund.
Als ein treuer Menschenhüter tust du Gottes Liebe kund.
Guter Mond, so sanft und milde glänzest du im Sternenmeer,
wallest in dem Lichtgefilde hehr und feierlich einher.
Menschentröster, Gottesbote, der auf Friedenswolken thront,
zu dem schönsten Morgenrote führst du uns, o guter Mond. |
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Guten Abend, Gute Nacht |
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Guten Abend, gute Nacht, mit
Rosen bedacht,
mit Näglein besteckt, schlupf unter die Deck'.
Morgen früh, wenn Gott will, wirst du wieder geweckt.
Morgen früh, wenn Gott will, wirst du wieder geweckt.
Guten Abend, Gut' Nacht, von Englein bewacht,
die zeigen im Traum, dir Christkindleins Baum.
Schlaf nun selig und süß, sieh im Traum das Paradies.
Schlaf nun selig und süß, sieh im Traum das Paradies. |
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Der Mond ist
aufgegangen |
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Der Mond ist aufgegangen,
die goldnen Sternlein prangen,
am Himmel hell und klar.
Der Wald steht schwarz und schweiget
und aus den Wiesen steiget
der weiße Nebel wunderbar.
Wie ist die Welt so stille,
und in der Dämmrung Hülle,
so traulich und so hold.
Als eine stille Kammer,
wo ihr des Tages Jammer,
verschlafen und vergessen sollt.
Seht ihr den Mond dort stehen?
Er ist nur halb zu sehen
und ist doch rund und schön.
So sind wohl manche Sachen,
die wir getrost belachen,
weil uns're Augen sie nicht sehn.
So legt euch denn ihr Brüder
in Gottes Namen nieder.
Kalt ist der Abendhauch.
Verschon uns Gott mit Strafen
und laß uns ruhig schlafen
und unsern kranken Nachbar auch. |
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Schlafe, mein
Prinzchen |
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Schlafe mein Prinzchen, es ruhn
Schäfchen und Vögelchen nun.
Garten und Wiese verstummt, auch nicht ein Bienchen mehr summt.
Luna mit silbernem Schein gucket zum Fenster hinein.
Schlafe beim silbernen Schein.
Schlafe, mein Prinzchen, schlaf ein.
Schlaf ein, schlaf ein |
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Die Blümelein, sie
schlafen |
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Die Blümelein, sie schlafen,
schon längst im Mondenschein.
Sie nicken mit dem Köpfchen auf ihren Stängelein.
Es rüttelt sich der Blütenbaum, er säuselt wie im Traum.
Schla - fe, schlafe, schlaf ein mein Kindelein.
Die Vögelein, sie sangen so süß im Sonnenschein.
Sie sind zur Ruh gegangen in ihre Nestchen klein.
Das Heimchen in dem Ährengrund, es tut allein sich kund.
Schla - fe, schlafe, schlaf ein mein Kindelein.
Sandmännchen kommt geschlichen und guckt durchs Fensterlein.
Ob irgendwo ein Liebchen nicht mag im Bette sein.
Und wo er noch ein Kindchen fand, streut er ins Aug' ihm Sand.
Schla - fe, schlafe, schlaf ein mein Kindelein. |
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Wer hat die
schönsten Schäfchen? |
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Wer hat die schönsten Schäfchen?
Die hat der goldne Mond,
der hinter unsern Bäumen am Himmel droben wohnt.
Er kommt am späten Abend, wenn alles schlafen will,
Hervor aus seinem Hause zum Himmel leis' und still.
Dort weidet er die Schäfchen, auf seiner blauen Flur,
denn all die weißen Sterne sind seine Schäfchen nur.
Sie tun uns nichts zu Leide, hat eins das and're gern,
Und Schwestern sind und Brüder da droben Stern an Stern.
Und soll ich dir eins bringen, so darfst du niemals schrein,
mußt freundlich wie die Schäfchen und wie der Schäfer sein. |
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Der Sandmann
ist da |
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Der Sandmann ist da,
der Sandmann ist da!
er hat so schönen weißen Sand,
ist allen Kindern wohlbekannt.
Der Sandmann ist da!
Der Sandmann ist da,
der Sandmann ist da!
Da guckt er schon zum Tor herein,
er weiß, wo schöne Mädchen sein.
Der Sandmann ist da! |
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